DSL-Ausbau in Weibersbrunn

In den nächsten Tagen beginnt die Telekom mit dem DSL-Ausbau in Weibersbrunn. Für die Leitungen können größtenteils vorhandene Leerrohre genutzt werden, trotzdem sind in einigen Bereichen Tiefbauarbeiten (Ausführung: Fa. Peter Hasenstab, Rothenbuch) erforderlich. Außerdem werden an folgenden Punkten Multifunktionsgehäuse errichtet:

Am Hang 1, Einmündung „Eckenweg“/Hauptstraße, Ecke Steinbruch/Krommenthalweg, Krommenthalweg 19, Schulgelände gegenüber Am Eichwald 2, Hauptstraße 80 am Rothenbucher Weg, Garten bei Hauptstr. 41 und Parkplatz Rathaus, Jakob-Groß-Str. 20 

Aufgrund technischer Gegebenheiten kommen die Multifunktionsgehäuse meist auf öffentlichem Straßengrund zur Ausführung, wobei eine geringe Einengung der Gehwege hingenommen werden muss.

Erste Maßnahmen sind die Anlegung von Leitungsgräben im Abschnitt Gehweg/Grünstreifen Hauptstr. 180 bis zur Einmündung Am Hang/Hauptstraße sowie im Gehweg entlang des Rothenbucher Weges zwischen den Straßen Am Eichwald und Am Ausblick. Weitere kleinere Tiefbaumaßnahmen folgen. Die beanspruchten Flächen werden von der Telekom nach Abschluss der Arbeiten wieder so hergestellt, wie sie vor Maßnahmebeginn angetroffen wurden.

Im Rahmen der Bauarbeiten kann es zu geringfügigen Beeinträchtigungen des Fahr-/Fußgängerverkehrs kommen. Hierfür bittet die Gemeinde um Verständnis.

Die Gesamtkosten der Telekom für die Maßnahme belaufen sich auf rd. 381.000,-- €.Hiervon verbleibt der Telekom eine Defizitlücke von rd. 224.000,-- €, die von der Gemeinde gedeckt werden muss. Die Gemeinde erhält hierzu eine staatliche Förderung von rd. 157.000,-- € (70 %). Derzeit wird noch geklärt, ob sich die Förderung ggf. auf 75 % erhöht. Aufbauend auf einer Förderquote von 70 % muss die Gemeinde rd. 67.000,-- € aus eigenen Mitteln finanzieren. Dieses Geld ist zukunftsweisend gut angelegt, da ein schnelles Internet für Firmen und auch Privatkunden unverzichtbar ist.

Im Endausbau wird das Kumulationsgebiet mit bis 50 MB im Download und mind. 2 MB im Upload versorgt.

Sollte es im Zuge der Baumaßnahme vor einzelnen Anwesen zu Problemen kommen, können sich die Grundstückseigentümer jederzeit mit der Gemeinde in Verbindung setzen.

Die Standorte der Multifunktionsgehäuse sind nicht mehr veränderbar. Die vom Gemeinderat angedachte Verlegung des Multifunktionsgehäuses im Bereich Hauptstr. 41 in den Hof des Heimatmuseums ließ sich nicht realisieren, da es in diesem Abschnitt für die Anschlussnehmer zu einer Leistungsverschlechterung gekommen wäre, was dem Sinn der Maßnahme abträglich war.

Schreck, 1. Bürgermeister


 

Zusätzliche Informationen

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